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Fleisch in 2018: Globales Produktionsplus

Trotz des zunehmenden Gegenwinds in den Industrieländern ist die globale Fleischnachfrage 2018 gestiegen. Aufgrund der Rekordernte von Getreide waren Futtermittel günstig zu haben, was vielfach zu der Erzeugung monogastrischer Tiere führte.

2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dennoch wurden in den meisten Teilen der Welt gute Weidebedingungen registriert; eine Ausnahme bildeten hier lediglich Australien, Kanada und Nordeuropa, wo Dürre herrschte. Summa summarum
stieg die Erzeugung in zahlreichen Ländern.

Wende nach Überangebot

2018 zeichnete sich allerdings auch eine Überproduktion ab, weshalb der Preis in zahlreichen Ländern unter Druck geriet. Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in China läutete allerdings die Wende ein. Die Fleischknappheit auf dem chinesischen Markt führte neben Preissteigerungen zu einem erhöhten Importbedarf und wahrscheinlich auch
einem Verzehrsrückgang.

Von Schweinefleisch zu anderen Fleischsorten

Aufgrund von Engpässen und Preissteigerungen bei Schweinefleisch verschiebt sich die Nachfrage auch zu anderen Fleischsorten, was sich wiederum auf Preise und Erzeugung in den wichtigsten Exportländern auswirkt. Die Umwandlung herkömmlicher chinesischer Bauernhöfe zu modernen, industriellen Produktionsapparaten gewinnt hierdurch allerdings
an Fahrt.

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